Das bin ich

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Freitag, 27. Juli 2007

12.06. - 20.06.2007 (Teil 1) "Koh Samui entdecken - Abenteuer, Relexing"
Letzte Nacht haben wir sehr gut geschlafen. Nach einem sehr leckerem Frühstück mieteten wir uns einen Roller für 250 Bath für 24h, den wir hatten vor den Lamaibeach und den Chawengbeach anzuschauen. Mal eben voll getankt düsten wir los. LINKSVERKEHR...!!! Es war das erste mal, dass Viktor auf der linken Seite der Straße fahren musste und ja ich hatte ein merkwürdiges Gefühl dabei. Nun gut.
Wir fuhren die Lamaibeachstraße entlang, es waren sehr wenig Menschen unterwegs, die Sonne knallte bereits jetzt am frühen morgen (sehr wichtig vorher eincremen nicht vergessen!). Am südlichen Ende der Straße fanden wir eine Bar mit einer deutschen Flagge und da wir bis zu diesem Zeitpunkt, keinen richtigen Kontakt zu anderen Touristen hatten, wollten wir, noch am selben Tag, abends diese Bar aufsuchen.
Jetzt fuhren wir die schnelle Parallelstraße von der kleinen Lamaibeacheinkaufsstraße, Richtung Chaweng. Viktor wurde immer schneller mit dem Roller, langsam bekam ich Angst, den wir fuhren sehr scharfe Kurven entlang. Was ich jetzt gemerkt habe, dass es hier keine Regeln gibt - hauptsache man ist sehr schnell. Überholt wird man von links und von rechts. Ich krallte mich an Viktors Rücken, machte die Augen zu und bat ihn etwas langsamer zu fahren, was er auch getan hatte. Von Lamai bis Chaweng sind es ca. 15 Minuten.
Nun den, in Chaweng angekommen, waren wir auf der Suche nach einem kleinem Restaurant, den wir auf einem Fleyer gesehen haben und unbedingt ausprobieren wollten. Wir fuhren die kleine Chawengbeacheinkaufsstraße entlang. Hier war viel mehr los, als am Lamai. Überall Menschen, viele Geschäfte waren schon geöffnet. Wir hielten an einem kleinem Geschäft an, ich wollte mir einige Sachen anschauen. So merkten wir erst wie gigantisch die Preise im Vergleich zu Bangkok hier waren. Mir hat ein weißer Leinenrock gefallen, den ich unbedingt kaufen wollte. Trotz Verhandlung haben wir einen viel zu hohen Preis bezahlt, naja dafür hab ich den Rock jetzt ;-). Viktor hat sich eine Uhr angeschaut -Preis 2800 Bath, na klar dachten wir uns. Als dann Viktor der Verkäuferin mitteilte, dass wir nur noch 900 Bath in der Tasche haben, gab Sie uns direkt Rabatt und wollte uns die selbe Uhr für 900 Bath verkaufen. Nix da. Das wollten wir nicht mit uns machen lassen und sind dann weiter.
Auf Chaweng war alles viel größer, viele Hotelanlagen und viele Touristen waren hier. Nach langer Suche fuhren wir immer noch irgendeine Straße entlang. Wir fragten einen Touristenpolizisten nach dem Weg und er, ohne lang zu überlegen, schnappte sich sein Handy und hat im Resaurant angerufen. Wir haben also für heute Abend einen Tisch für uns reserviert, es gab ein kostenlosen Transfer von Lamai zu Chaweng und nach dem Essen wieder zurück.
Nachdem unsere Abendplanung komplett war, machten wir uns Richtung Beach, immer noch im Chaweng.
Dieser Strand war auch ein schöner Strand, wir liefen am Wasser entlang, die Sonne knallte, es war sehr heiß. Wir kauften bei einer Frau eine Kokosnuss zum trinken und zum essen. Die Arme hat uns richtig Leid getan, den ganzen Tag am Strand in der Hitze musste sie ihre Früchte verkaufen.
Später machten wir uns wieder zurück Richtung Lamaibeach. Irgendwo mitten zwischen Chaweng und Lamai machten wir Halt in einem sehr schönen Restaurant mit einem super Meeresblick. Es war schon Nachmittag und wir haben eine Kleinigkeit gegessen. Sehr günstig und sehr lecker (empfehlen wir gerne weiter)!
Zurück in unserem Hotel angekommen, entspannten wir uns bis zum Abend im Zimmer und am Pool. Gegen 19:00 Uhr wurden wir von einem Minibus am Hotel abholt.
Angekommen im Restaurant auf Chaweng waren wir ein bißchen enttäuscht. Die Lage des Restaurants war nicht so toll und das Ambjente hat auch nicht gestimmt, das Essen war zwar OK aber viel zu teuer. Auf der Werbung hat das ganze viel Romantischer ausgesehen, kein Wunder das die einen kostenlosen Taxiservice anbieten, würde ja bestimmt sonst keiner hingehen. Egal! Wir sind ja im Urlaub, keine Zeit zum trauern. In Lamai zurück beschlossen wir einmal die komplette Strasse mit den Shops, Massagen, usw. usw. bis zur deutschen Bar zu laufen. Die Bar war so ziemlich am Ende der Strasse, wir wollten erst umkehren doch dann hörten wir endlich deutsche Sprache. Das war das Ende unserer Zweisamkeit (wir waren glücklich bisher die Reise zu Zweit verbracht zu haben, doch nun brauchten wir etwas Gesellschaft). Wir lernten das nette Pärchen Thorsten und Adriane kennen, die übrigens fast im selben Alter sind wie wir und nur 20 km von uns in Deutschland wohnen. So verbrachten wir den Rest der Zeit auf Samui mit den zwei.
An diesen Abend haben wir etwas getrunken, spielten Billard und hatten einfach nur sehr viel Spaß (auch mit den Barbesitzerin, die übrigens Naaaa heißt und mit einem deutschen zusammen ist). An diesem Abend haben wir ca. 2400 Bath pro Pärchen in der Bar gelassen.
Den nächsten Tag planten wir gemeinsam zu verbringen.
Irgendwann nach Mitternacht liefen wir die Einkaufslamaistraße zurück zu unserem Ressort. Erschöpft fielen wir ins Bett.

Dienstag, 10. Juli 2007

"Endlich Luxus - Samui Jasmine Resort"
Im Resort angekommen, bekammen wir heiße, frische Tücher um uns frisch zu machen. Und leckere Begrüßungsgetränke gab es auch. Die Lobby war sehr schön, es gab überall Sitzgelegenheiten, die zum Entspannen einladen. Man hat uns unser Zimmer gezeigt, dass sich im Haupthaus befindet. Wow, wir hatten ein wunderschönes Zimmer und die Klimaanlage lief genau richtig, hat echt gut gatan nach der ganzen Fahrt. In der Mitte stand ein großes Bett, schön mit Kissen und Blumen dekoriert. Unser Badezimmer, war aus Stein gemacht, alles sehr sauber und gepflegt. Wir hatten eine Badewanne die nur mit einem Glasfenster zum Zimmer getrennt war und wo man direkt ins Zimmer und nach draußen schauen konnte. Im Bad gab es auch eine Wasserfalldusche. ShampooEs waren für uns kleine Seifchen und kleine Fläschchen mit Duschgel und ausgelegt. Im Zimmer hatten wir einen Fernseher, DVD Player, Minibar, Safe, Hand -und Badetücher (die jeden Tag gewechselt wurden). Es gab sogar im Schrank Bademäntel und Hausschuhe (die wir aber nicht benötigt haben). Endlich Luxus hatten wir uns gedacht. Wir waren froh hier angekommen zu sein. Hier werden wir die restlichen Tage unserer Reise verbringen, Die Insel erkunden, uns entspannen, uns einfach gut gehen lassen.
Taschen ausgepackt, die Dreckswäsche gaben wir in die Reinigung, ziehten uns saubere Klamotten an und waren raus, umNach einer schönen und erfrischenden Dusche, hatten wir unsere uns dasResortgelände anzuschauen. An der Rezepzion hatten wir uns erst einmal Prospekte angeschaut ( alles Sachen die man auf Samui machen kann). Wir entschieden uns sehr schnell am nächsten Tag einen Roller zu nehmen (250 Bath im Hotel) und auf Chaweng Beach zu düsen, aber das erst morgen, den wir waren schon ziemlich erschöpft. Wir gingen erst einmal zum Strand und sahen erst dort was das Hotel so zu bieten hatte. Ich muss sagen wir haben gestaunt. Erst führt dich ein romantisch eingerichteter Weg direckt aus der Lobby zum Strand, rechts ein schöner Pool dessen Ende man nicht direckt sieht weil es aussieht als wär der Pool mit dem Meer vereint, links ein Hoteleigenes Restaurant das auch sehr schön zugerichtet ist, zwei Treppen runter und man Steht im Sand wo eine Coctailbar und Thaimassage direckt am Strand sind, wer es ganz romantisch mag kann auch am Strand essen, den dort waren auch noch mal Tische eingerichtet. Später haben wir uns daran gewöhnt, aber am ersten Tag sah es für uns wirklich sehr luxuriös aus, kein Wunder nach den letzten zivilisationslosen Tagen am See und im Dschungel. Am ersten Tag haben wir nicht sehr viel unternommen, außer eins, wir haben am Strand sehr sehr lecker und romantisch gegessen und das ganze auf uns einwirken lassen. Körperlich sehr müde aber im Kopf schon am nächsten Tag (den wir hatten noch sehr viel vor) fielen wir irgendwann ins Bett. Kaum zu glauben es war immer noch der 11.06.2007 der Tag erschien uns als sehr lang.

Freitag, 6. Juli 2007

11.06.2007 Montag „Fünf verschiedene Fahrzeuge in einem Tag“
Früh am Morgen wurden wir von lauten Geräuschen geweckt. Es hörte sich an, als ob etwas zerbrach, und Hundegebell war überall. Wir standen auf, liefen zu unserem Balkon und sahen woher diese Geräusche kamen. Zwei Hunde liefen vor unserem Bungalow. Erst verstanden wir nicht, wozu diese Hunde da waren und gebellt haben. Doch dann sahen wir auf dem Dach vom Nachbarbungalow, ein kleines Äffchen, das sich mit Dachziegel gegen die Hunde verteidigt hat. Das kleine Äffchen nahm sich ein Dachziegel und schmiss es runter zu den Hunden. Dachziegel zerbrach am Boden. Dann nahm das Äffchen sich einen weiteren Dachziegel und schmiss es wieder runter. Dieses Schauspiel dauerte wirklich sehr lange und war sehr witzig, wir aber mussten unsere Sachen wieder packen und frühstücken, denn an diesem Tag fuhren wir weiter nach Koh Samui. Viktor hatte direkt am ersten tag die komplette Fahrt von Khao Sok noch Koh Samui an der Rezeption im Riverview gebucht.
Abgeholt wurden wir von einem Pick-up der uns zu einem Minibus gefahren hat. Der Minibus brachte uns nach Surat Thani, wo wir 1,5h auf einen großen Reisebus gewartet haben. Der Reisebus war richtig gut für thailändische Verhältnisse (habe schon über schlechtere im Forum gelesen). Es gab einen Fernseher, wo die ganze Zeit Lovetaimusik lief. Die meiste Zeit habe ich geschlafen.
Angekommen waren wir in Peer, hier stiegen wir direkt um auf eine sehr große Fähre. Nun hatten wir zum ersten Mal seit dem wir in Thailand waren, das Meer gesehen. Es war wunderschön, turkisblaugrün, einige Felsen ragten aus dem Wasser und die Sonne zeigte sich von ihrer besten Seite. Unsere Fähre hatte einen Außen und einen Innenbereich. Wir haben uns außen auf die Bänke gesetzt und beobachteten wie wir uns vom Festland entfernten. Im Innenbereich waren viele Sitze angebracht und 2. Ferneseher hingen an der Wand, es sah aus wie im Kino. Alle Einheimischen waren im Innenbereich, den da war es kühler und Touristen überwiegend im Außenbereich (muss aber auch gesagt werden, es waren sehr wenige Touristen an Board). Einige haben geschlafen, andere gelesen und wieder andere einfach nur Fern gesehen. Wir kauften uns einen Singa (getrunken wurde mit einem Strohhalm) und Chips für zwischendurch. Die Fahrt dauerte ca. 90 min.
Ausgestiegen, wurden wir empfangen von Rufen wie „Do you need a Taxi“ „Where are you go“ „Where are you from“ usw. Wir kannten es ja schon von Bangkok, alle fragen dich, wo wir den her kommen, obwohl´s eigentlich keinen interessiert, also sagte Viktor einfach nur noch „ We are from Paraguay “ wir liefen einfach an allen vorbei und dachten, wir konnten uns mit den wenigen Touristen die da waren ein Sammeltaxi teilen, falls die Richtung stimmt. Kaum waren wir an den Aufdrängungen vorbei, waren auch schon alle Touristen irgendwie verschwunden, also mussten wir uns doch ein Taxi für 400 Bath nehmen. Ob man sich ein normales Auto oder ein Minibus nimmt ist egal, der Preis ist gleich. Wir entschieden uns für einen Minibus (warum nicht mit mehr Platz reisen wenn es gleich viel kostet). Gut den Taxifahrer fragten wir noch, ob er unser Hotel auf Lamaibeach kennt und schon ging es los. Wir fuhren sehr schnell und waren dementsprechend schnell da. Nur wusste unser Fahrer gar nicht, wo sich unser Hotel befand. Also musste es sich durchfragen, uns war es egal, denn wir hatten es super bequem im Minibus mit Klimaanlage. Wir drehten zwei Runden um Lamaibeach, bis wir endlich zu unserem Hotel angekommen waren. Nun ja, wir hatten fünf verschiedene Fahrzeuge, um nur vom Khao Sok nach Koh Samui zu kommen, an nur einem Tag. Es war schon nicht einfach, aber wirklich sehr interessant, das mal gemacht zu haben.

Montag, 2. Juli 2007

10.06.2007 Sontag „We going to the Jungle“
Pünktlich um 7:30 morgens klingelte unser Wecker. Wir sind ausgeschlafen. Nach dem Aufstehen, haben wir sehr lecker gefrühstückt und schon ging es los mit unserem Guide Dang (der jetzt für uns zuständig war) in den Dschungel. Ich hatte meine Hose in die Socken reingestopft, den auf noch mehr Blutegel hatte ich keine Lust mehr.
Wir liefen von „Art`s Riverview Lodge“ bis zum Eingang des Nationalparks ca. 10 min. Am Eingang durften wir uns in ein Besucherbuch eintragen, da haben wir gesehen das vor uns bereits 6 Personen am heutigen Tag im Dschungel unterwegs waren. Also sind wir auch ins Abenteur rein. Erst sah es gar nicht nach Dschungel aus. Eine breite Strecke liefen wir auf und ab, war am Anfang eigentlich ganz einfach. Dennoch waren wir später erschöpft, wegen dem tropischen Klima mit der extrem hohen Luftfeuchtigkeit, das strengt jeden Schritt doppelt so viel an. Später liefen wir mitten in ein Urwald rein, der gar keine Wege mehr hatte, es war nur noch ein schmaler Dschungelpfad. Es war einfach gewaltig. Allein das Gezwitscher der Vögel und das Zirpen der Grillen ist bereits nach einigen Metern ohrenbetäubend. Wir sahen einige Wasserfälle, wo wir kleine Pausen gemacht haben um uns kurz abzukühlen. (Vorsicht Blutegel!!! diese Vieher sind überall, man sieht die auch gut auf der Erde, wie die hoch stehen und auf Opfer warten) Viele kleine und auch große Schmetterlinge und auch andere kleine Tierchen haben wir gesehen. Ab und zu hat es leicht geregnet, was uns aber nicht gestört hat, den wir waren ja sowieso komplett nass gewesen. (Hier ist auch ein Wasserdichter Rücksack empfehlenswert, für Kamera, Digitalkamera, Taschentücher und sonstiges, was man noch braucht). Viktor als Angler konnte einen Fisch mit nur einer Schnur und etwas Brot aus dem Fluss rausholen (natürlich haben wir den Fisch wieder frei gelassen). Wir liefen, wir kletterten, wir überquerten viele Wege und kleine Flüsse und waren voller Eindrücke, bis wir nach Stunden den Weg zurück zu unseren Bungalows angetreten haben.
Nach fast 7,5 Std. es war schon am Abend kamen wir erschöpft doch auch sehr glücklich den Dschungel ganz nah erlebt zu haben wieder an unserem Bungalow an.
Wir Duschten uns, als plötzlich wir Geräusche von draußen gehört haben. Wir liefen raus auf unseren Balkon und siehe da, saß uns ein Affe gegenüber. Wir waren super aufgeregt, holten schnell unsere Kamera und einige Kekse die ich für uns als Notproviant gekauft hatte. Es war ein sehr schönes Erlebnis, wie wir den kleinen gefüttert haben (natürlich wissen wir, das man es nicht darf, aber wie würdet Ihr reagieren, wenn da so ein Äffchen vor Euch sitzt und seine kleine Hand ausstreckt). Als er genug hatte, war er plötzlich verschwunden. Doch nicht für lange.
Das „Art`s Riverview Lodge“ ist sehr berühmt, was Affen angeht, man braucht gar nicht in den Dschungel zu gehen um Affen zu suchen, den die Affen kommen immer zwischen 17:00 und 18:00 von ganz alleine zu den Bungalows.
Nun ja, es hat nicht lange gedauert, da kamen schon die nächsten Affen zu uns und es waren wirklich sehr viele, die kamen von allen Seiten. Viktor hatte gar keine Angst, ich aber hatte genug davon, wer weiß was die für Krankheiten in sich tragen, also stand ich in der Tür zu Balkon und unserem Zimmer und hab das Geschehen aufgenommen und fotografiert. Ein Äffchen hat sich sogar in unserem Bungalow verirrt, so dass wir ihn gar nicht mehr rausbekommen konnten, er lief ständig oben auf den Balken. Viktor hat versucht ihn mit ein Paar Nüssen nach draußen anzulocken, was dann auch geklappt hat. Ein anderes Äffchen hat unser Autanfläschchen geklaut und später vom Baum fallen lassen, weil es doch zu schwer für das kleine Ding war. (also, nichts liegen lassen, den alles wird von den neugierigen Tierchen mitgenommen).
Irgendwann waren die kleinen weg und wir gingen zum Abendessen. Anschließend fielen wir wieder ins Bett und schliefen gemütlich ein.
Für alle, die eine Rundreise durch Südthailand unternehmen wollen, kann ich den Khao Sok Nationalpark nur wärmstens empfehlen.