Das bin ich

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Montag, 2. Juli 2007

09.06.2007 Samstag „Jungle – Höhle – Blutegel – Weiterfahrt zu den Junglehäuschen – noch mehr Blutegel“
Am nächsten Morgen ging es sehr früh los erst mit dem Boot, in den Jungle. Es war wieder sehr anstrengend, weil wir noch nichts gefrühstückt hatten. Im Jungle sind wir auf und ab gelaufen bzw. gestolpert. Wir kamen an eine Anlegestelle wieder am See. Mit einem Bambusfloß ging es zur einer Höhle. Wir kletterten rein, es war stock finster. Ein netter Mann hatte uns mit seiner Halogenlampe den Weg erleuchtet. Es war sehr interessant, überall waren seht schöne Kristalle und Formen. Ling hat uns sehr viel erzählt und gezeigt.
Zurück zu unseren Hütten liefen wir den selben Weg über den Jungle. Ling bat uns am Ende vom Jungle unsere Füße zu untersuchen, wegen der Blutegel. Wir schauten und konnten nichts entdecken. Danach waren wir noch kurz in der Hütte, ich habe meine Schuhe ausgezogen und siehe da, am Fuß, hinten am Knöchel, ein Bluttfleck. Ich habe mich erschrocken. Bin direkt zu Ling gelaufen der meine Wunde untersucht hatte. Ich war beruhigt, nachdem Ling mir gesagt hat, dass es nicht gefährlich sei.
Nach dem Frühstück, konnten wir noch was im See uns frisch machen, unsere Taschen wieder packen, bis es dann zurück mit dem Boot, wo wir zu letzten mal dieses Wunder der Natur angeschaut und uns eingeprägt haben, zur Anlegestelle ging und weiter mit dem Pickup zu den Junglehäuschen.
Angekommen sind wir irgendwo mitten im Grünen bei unseren Junglehäuschen „Art`s Riverview Lodge“ immer noch auf Khao Sok. Ab hier hatten wir einen anderen Guide Namens Dang, der uns betreute. Ling blieb noch einen Tag in der Lodge, dann ging seine Arbeit wieder von vorne los, d.h. wieder Touristen am Bahnhof abholen usw.
Dieses mal hatten wir ein schön großes Bungalow, mit eigener Dusche, Toilette und eigenem Balkon. Strom hatten wir auch gehabt und einen Ventilator. Oh ja, man lernt einiges zu schätzen, wenn man erst ohne nichts auskommen muss.
Im unseren Bungalow stand ein großes Doppelbett, frisch und sauber bezogen und ein super feines Moskitonetz war, von der Decke bis unter unsere Matratze gespannt, so dass nichts rein kam.
Natürlich wollten wir uns wieder erstmal frisch machen. Viktor schreit plötzlich „ach du Sch…ße!“ , als ich schon unter der Dusche stand. Ich lief raus und saß das seine Badehose in der er den ganzen Tag lief, von innen alles voller Blut war, ich erschrak genau so wie er. Ja, genau…Viktor hatte drei Einstich Stellen oben am Bein an der Leiste und ein fetter Bluttegel viel auf den Boden. Seine Wunden hatten die ganze Zeit geblutet, wir haben ständig ein neues Pflaster dran gemacht. Badehose hat er direkt gewaschen und alles war wieder gut.
Nachdem wir es uns alles gemütlich gemacht haben und uns frische Klamotten angezogen haben, liefen wir etwas durch die Gegend und haben uns einiges angeschaut. An diesem Abend haben wir noch lecker gegessen und uns eine Thaimassage gegönnt.
Spät Abends krochen wir müde in unser Moskitonetz und schliefen gemütlich mit Affengeräuschen aus dem Jungle ein.

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