10.06.2007 Sontag „We going to the Jungle“Pünktlich um

7:30 morgens klingelte unser Wecker. Wir sind

ausgeschlafen. Nach dem Aufstehen, haben wir sehr lecker gefrühstückt und schon ging es los mit unserem Guide Dang (der jetzt für uns zuständig war) in den Dschungel. Ich hatte meine Hose in die Socken reingestopft, den auf noch mehr Blutegel hatte ich keine Lust mehr.
Wir liefen von
„Art`s Riverview Lodge“ bis zum Eingang des Nationalparks ca. 10 min. Am Eingang durften wir uns in ein Besucherbuch eintragen, da haben wir gesehen das vor uns bereits 6 Personen am heutigen Tag im Dschungel unterwegs waren. Also sind wir auch ins Abenteur rein. Erst sah es gar nicht nach Dschungel aus. Eine breite Strecke li

efen wir auf und

ab, war am Anfang eigentlich ganz einfach. Dennoch waren wir später erschöpft, wegen dem tropischen Klima mit der extrem hohen Luftfeuchtigkeit, das strengt jeden Schritt doppelt so viel an. Später liefen wir mitten in ein Urwald rein, der gar keine Wege mehr hatte, es war nur noch ein schmaler Dschungelpfad. Es war einfach gewaltig. Allein das Gezwitscher der Vögel und das Zirpen der Grillen ist bereits nach einigen Metern ohrenbetäubend. Wir sahen einige Wasserfälle, wo wir kleine Pausen gemacht haben um uns kurz abzukühlen. (Vorsicht Blutegel!!! diese Vieher sind überall, man sieht die auch gut auf der Erde, wie die hoch stehen und auf Opfer warten) Viele kleine und auch große Schmetterlinge und auch

andere kleine Tierchen haben wir

gesehen. Ab und zu hat es leicht geregnet, was uns aber nicht gestört hat, den wir waren ja sowieso komplett nass gewesen. (Hier ist auch ein Wasserdichter Rücksack empfehlenswert, für Kamera, Digitalkamera, Taschentücher und sonstiges, was man noch braucht). Viktor als Angler konnte einen Fisch mit nur einer Schnur und etwas Brot aus dem Fluss rausholen (natürlich haben wir den Fisch

wieder frei gelassen).







Wir liefen,

wir kletterten, wir überquerten viele Wege und kleine Flüsse und waren voller Eindrücke, bis wir nach Stunden den Weg zurück zu unseren Bungalows angetreten haben.
Nach fast 7,5 Std. es war schon am Abend kamen wir erschöpft doch auch sehr glücklich den Dschungel ganz nah erlebt zu haben wieder an unserem Bungalow an.
Wir Duschten uns, als plötzlich wir Geräusche von draußen gehört haben.


Wir liefen raus auf unseren Balkon und siehe da, saß uns ein Affe gegenüber. Wir waren super aufgeregt, holten schnell unsere Kamera und einige Kekse die ich für uns als Notproviant gekauft hatte. Es war ein sehr schönes Erlebnis, wie wir den kleinen gefüttert haben (natürlich wissen wir, das man es nicht darf, aber wie würdet Ihr reagieren, wenn da so ein Äffchen vor Euch sitzt und seine kleine

Hand ausstreckt).

Als er genug hatte, war er plötzlich verschwunden. Doch nicht für lange.
Das „Art`s Riverview Lodge“ ist sehr berühmt, was Affen angeht, man braucht gar nicht in den Dschungel zu gehen um Affen zu suchen, den die Affen kommen immer zwischen 17:00 und 18:00 von ganz alleine zu den Bungalows.
Nun ja, es hat nicht lange gedauert, da kamen schon die nächsten Affen zu uns und es waren wirklich sehr viele, die kamen von allen Seiten. Viktor hatte gar keine Angst, ich aber hatte genug davon, wer weiß was die für Krankheiten in sich tragen, also stand ich in der Tür zu Balkon und unserem Zimmer und hab das Geschehen aufgenommen und fotografiert.



Ein Äffchen hat sich sogar in unserem Bungalow verirrt, so dass wir ihn gar nicht mehr rausbekommen konnten, er lief ständig oben auf den Balken. Viktor hat versucht ihn mit ein Paar Nüssen nach draußen anzulocken, was dann auch geklappt hat. Ein anderes Äffchen hat unser Autanfläschchen geklaut und später vom Baum fallen lassen, weil es doch zu schwer für

das kleine Ding war. (also, nichts liegen lassen, den alles wird von den neugierigen Tierchen mitgenommen).
Irgendwann waren die kleinen weg und wir gingen zum Abendessen. Anschließend fielen wir wieder ins Bett und schliefen gemütlich ein.
Für alle, die eine Rundreise durch Südthailand unternehmen wollen, kann ich den Khao Sok Nationalpark nur wärmstens empfehlen.
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